Sinnsuche

Sinnsuche

SinnsucheMehr und mehr Menschen unserer westlichen Welt suchen nach einem neuen Sinn in ihrem Leben. Einem Sinn, den ihnen die christlichen Religionen, die zudem von erheblichem Mitgliederschwund geplagt sind, offenbar nicht mehr geben können.

So wenden sie sich einer wachsenden esoterischen Szene zu, die sie mit ihren teilweise mystisch anmutenden Praktiken und Überzeugungen augenscheinlich mehr anspricht.

Doch brauchen wir wirklich all die Kobolde, Elfen, Engel und was es sonst noch alles gibt, bzw. geben soll, um zu einer neuen Spiritualität zu finden? Ist es nicht ein Rückfall in längst vergangene und überwundene Zeiten, die alles andere als menschenfreundlich waren und in denen der Glaube oftmals zur Unterdrückung der Menschen benutzt wurde?

Aber auch andersherum gefragt: Wird der neue Materialismus, diese angebliche Wissenschaftlichkeit, die wir seit dem Zeitalter der Aufklärung durchleben, wirklich allen Fragen unserer menschlichen Existenz gerecht? Und wieso leugnen so berühmte Forscher wie Max Planck, Albert Einstein, Werner Heisenberg und viele andere Wissenschaftler keinesfalls die Existenz eines Gottes bzw. eines geistigen Hintergrundes unseres Universums?

Nun, die Antwort scheint zunächst einfach. Es ist gerade die Wissenschaft – und hierbei vor allem die Quantenphysik – die sie zu dieser Überzeugung gelangen ließ. Doch eigenartiger Weise haben die wenigsten Menschen wirklich Einblick in dieses moderne physikalische Weltbild und die, die es haben, spotten oft selbst, Quantenphysik könne man gar nicht verstehen. Das mag wohl stimmen. Die Quantenphysik mit ihren Schlussfolgerungen kann uns ein tiefes Staunen vermitteln. Sie kann uns zeigen, dass unsere Auffassung von Materie nur die eine Seite der Medaille ist. Doch die Antwort auf grundlegende Fragen der menschlichen Existenz kann sie uns nicht geben. Will sie auch nicht, denn die Antwort liegt tief in unserem Inneren. Genauer gesagt, in unserem Unterbewusstsein.

Und genau da möchte ich mit meinen Überlegungen ansetzen. Denn es ist ein grotesker Irrtum der modernen Medizin, wenn sie glaubt, mit Hilfe modernster Methoden, wie zum Beispiel der Magnetresonanztomographie, das letzte Geheimnis unserer Existenz entschlüsseln zu können. Ohne Zweifel sind ihre Forschungen notwendig und sinnvoll, aber sie übersehen dabei etwas Grundlegendes: Sie verwechseln das Klavier mit dem Pianisten! Unser Gehirn ist lediglich das Klavier, auf dem unser Unterbewusstsein die Melodie unseres Lebens spielt.

Selbstverständlich kann der Pianist – unser Unterbewusstsein – auf einem Klavier keine schönen Melodien hervorzaubern, wenn es verstimmt oder gar beschädigt ist. Insofern kann es auch von Fall zu Fall wichtig sein, eine mögliche Schädigung der anatomischen Strukturen unseres Gehirns zu beheben. Ein Klavier würde man ja auch neu stimmen oder gegebenenfalls reparieren, falls notwendig und möglich. Doch kein Mensch käme deshalb auf die Idee, das Klavier als die eigentliche Ursache eines Musikstücks zu bezeichnen. Dahinter steht eben der Pianist, und die Melodie, die er mit Hilfe des Klaviers – in dem Fall unseres Hirns – hervorbringt, ist unser „Ich“. Und jede Melodie ist anders, so wie jeder Mensch anders ist.

Doch wer oder was ist dieses Bewusstsein, das sich scheinbar so ungefragt in unsere Angelegenheiten hier auf Erden einmischt? Gibt es darauf eine Antwort? Es gibt sie. Und um diese Antwort zu finden, müssen wir keinesfalls in tiefere esoterische Regionen eindringen. Wir wissen eigentlich schon eine ganze Menge darüber. Wir müssen dieses Wissen nur bündeln. Aber etwas sei schon verraten: Das Unterbewusstsein ist gewissermaßen der Mittler zwischen zwei Welten – der Welt des Materiellen und des Immateriellen. Vielleicht ist es sogar das, was wir als die unsterbliche Seele bezeichnen. Eine Auffassung, für die Einiges spricht, wie wir noch sehen werden.

„Wir sind (eben) nicht nur von dieser Welt“, wie es Hoimar von Ditfurth in einem seiner Bücher ausdrückte. Genau das gilt es zu beweisen. Und ich hoffe, es ist mir gelungen. Überzeugen Sie sich selbst: http://www.alfred-dietrich.de/wp-content/uploads/2013/12/Leseprobe-Clara.pdf

Ihre Meinung interessiert mich. Verraten Sie mir Ihre Sicht auf dieses Thema in den Kommentaren.

Ihr Alfred Dietrich

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